Hi, ich bin Media System Designer
Ich bin kein Grafiker, kein Entwickler, kein Marketing- Stratege – aber dafür alles, was dazwischen ist.
Der Media System Designer ist eine Schnittstellenkompetenz. Auf der Grafik sieht man die drei Hauptsäulen, in denen ich ausgebildet werde: Wirtschaft, Grafik- Design und Technologie.
Während des Studiums ist es die Kunst, möglichst früh zu erkennen, dass es um den Bereich zwischen den drei Schwerpunkten geht. Dieser Bereich macht einen Media System Designer aus.
Woher kommt MSD?
Media System Design entstand aus dem Problem heraus, dass die Entwicklung neuer Mediensysteme immer komplexer wird. Immer mehr Vorgaben und Prozesse müssen in immer größer werdenden, heterogenen Projektteams kommuniziert werden.
Hier kommt der Media System Designer ins Spiel. Er kennt die “Sprache” der jeweiligen Spezialisten und kann z.B. Marketing- Ziele aus der Sicht eines Grafikers beleuchten und sie somit besser kommunizieren. Weiter kann er Grafik- Entwürfe verstehen und sie gegenüber einem Programmierer begründen.
Was macht ein MSDler?
Informations- und Kommunikationsmedien bestimmen heute stärker denn je unser Leben. Ständig entstehen neue Mediensysteme, die wiederum neue Möglichkeiten bieten.
Ein Beispiel für ein neues bahnbrechendes Mediensystem ist Google Maps. Plötzlich kann jeder kostenlos sein eigenes Haus von oben betrachten, hier z.B. mein Campus in Dieburg Basierend auf der neuen Technologie entstehen wiederum neue Systeme, wie z.B. Qype, eine Art gelbe Seiten mit integrierten Stadt- Karten.
Ein Media System Designer kennt die neusten Technologien auf dem Gebiet der neuen Medien und ist in der Lage, ein neuartiges Mediensystem zu konzipieren, zu entwickeln und zu vermarkten. Das macht er nicht alleine, sondern fungiert in dem Prozess als zentraler Ansprechpartner für die Projektbeteiligten, z.B. als Konzepter oder Produkt- Manager.
Es gibt viel zu entdecken. Die Kunst ist es, den Überblick zu behalten.

